Von Santiago de Cuba nach Baracoa

Montag, 25. Febr. 2013
Wir fahren zeitig von Santiago de Cuba los, denn es liegen rund 280 km Landstraße vor uns. Wir entscheiden uns für die Küstenstraße bis nach Guantanamo. Zuerst durch hügelige Landschaft mit ein paar Dörfern, dann teilweise an der Küste entlang. Dort einige Hotels, wo offensichtlich nur noch Personal auf Gäste wartet. Eigentlich eine schöne Gegend. So gut wie keine Fahrzeuge unterwegs. Nach 50 km ein Seil über die Straße gespannt und ein staatlicher Seilbewacher, der uns zu verstehen gibt,  dass die Straße ab hier nicht mehr befahrbar ist. Ok – dann halt 50 km die Sackgasse wieder zurück bis nach Santiago de Cuba. Man kann ja kein Schild am Anfang der Sackgasse hinstellen. Müssen statt der schönen Küstenstraße jetzt durchs langweilige Landesinnere, teilweise eine je 3 spurige Autobahn über mind. 20 km nur für uns und ein paar Ochsenkarren. Für wen die ist, weiß nur Fidel alleine- oder bekommen die Kubaner demnächst vielleicht alle vom Fidel ein staatseigenes Fahrzeug zugeteilt?
Dann von Guantanamo wieder eine wenig befahrene Straße in Richtung Küste.  Werden von einem Kontrollposten angehalten, der uns nur fragt, wohin wir wollen. Baracoa – die Straße sei nicht so gut, aber befahrbar- meint er. Immerhin sagt’s uns hier einer zuvor wie’s aussieht. Gracias.
Zuerst immer wieder an der Küste entlang mit Kakteen, dann viele Kurven die Berge mit üppigem Bewuchs rauf und runter bis nach Baracoa. Das Hotel El Castillo auf einem Hügel mit traumhaftem Blick auf die Bucht und das Meer am Rande des Humboldt Nationalparks ist unser Quartier für die nächsten 2 Tage. Bei einem Stadtrundgang am späten Nachmittag finden wir eine Casa de la Trova in der 8 kubanische Musiker endlich mal heiße Rhythmen erklingen lassen. Innerliche Abkühlung durch ein paar Bucanero Cervesas für je 1 CUC. Mäßiges Abendessen im Restaurant El Castillo.

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